Warum eine Klangkarte im Unterricht?
Zuhören ist eine unterschätzte Kompetenz. „Singen hören" macht die akustische Umgebung der eigenen Stadt bewusst erfahrbar – ein einfacher Einstieg in Themen wie Heimatkunde, kulturelles Erbe, Sprachenvielfalt und digitale Mündigkeit. Die Karte ist kostenlos, werbefrei und ohne Anmeldung nutzbar.
Vorschläge nach Klassenstufe
Grundschule (Klasse 1–4)
Klang-Detektive
Die Kinder hören sich zwei oder drei Klänge auf der Karte an, ohne den Ortsnamen zu sehen, und versuchen zu erraten, wo dieser Klang aufgenommen wurde. Anschließend wird gemeinsam aufgelöst und besprochen, welche Geräusche den Ort erkennbar gemacht haben. Eignet sich als kurze Unterrichtseinheit von 20–30 Minuten.
Sekundarstufe I (Klasse 5–10)
Stimmen & Sprachen unserer Stadt
Ausgehend vom Themenbereich „Stimmen & Sprachen" der Karte diskutieren die Schülerinnen und Schüler, welche Sprachen sie selbst im Alltag hören, und setzen dies in Bezug zur UNESCO-Konvention von 2003 zum immateriellen Kulturerbe. Eignet sich für Deutsch, Gemeinschaftskunde oder Ethik/Religion.
Sekundarstufe II / Oberstufe
Eigene Feldforschung
Die Klasse nimmt in Kleingruppen selbst einen charakteristischen Klang der Stadt auf und reicht ihn über die Funktion „Erinnerung teilen" auf der Karte ein – mit kurzer schriftlicher Einordnung. Eine praxisnahe Einführung in Methoden der Oral History und digitalen Quellenarbeit.
Unterrichtsmaterial zum Download
Ein druckfertiges Arbeitsblatt zur Begleitung eines Klangspaziergangs – geeignet als Einstieg für die Grundschule oder Unterstufe.
download Arbeitsblatt „Klang-Detektive" (PDF)Führung oder Workshop anfragen
Für eine gemeinsame Unterrichtseinheit, eine digitale Führung durch die Klangkarte oder Fragen zur Nutzung im Unterricht wenden Sie sich gerne über die im Impressum genannten Kontaktdaten an uns.
